
Sprechstunde vom 02.06.26 - Fragen & Antworten
Nebula-Sprechstunde: Die häufigsten Fragen und Antworten
In unserer aktuellen Nebula-Sprechstunde haben unsere Partner wieder zahlreiche Fragen eingereicht. Im Fokus standen dieses Mal Lizenzierung, zentrale Verwaltung, Monitoring, Datenschutz, Fehlersuche sowie die zukünftige Rolle von KI in Nebula.
Die Antworten haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.
Wann brauche ich eine Nebula Pro-Lizenz und wann genügt die kostenlose Version?
Die kostenlose Nebula-Version deckt bereits viele Anforderungen ab. Für kleinere Installationen oder Kunden, die lediglich Standardfunktionen wie WLAN mit Pre-Shared Key nutzen möchten, reicht die kostenlose Variante oft aus.
Eine Pro-Lizenz lohnt sich insbesondere dann, wenn:
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Monitoring und proaktive Überwachung angeboten werden sollen
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Service Level Agreements (SLA) eingehalten werden müssen
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erweiterte Analyse- und Reporting-Funktionen benötigt werden
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Cloud Authentication mit mehr als 50 Benutzern eingesetzt wird
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Entra ID für die Authentifizierung verwendet werden soll
Viele Pro-Funktionen sind direkt im Nebula-Portal mit einem Diamant-Symbol gekennzeichnet. ,
Was passiert, wenn eine Pro-Lizenz abläuft?
Bei Nebula gilt: Sobald eine Pro-Funktion genutzt wird, benötigt jedes Gerät innerhalb der Organisation eine entsprechende Pro-Lizenz.
Vor dem Ablauf einer Lizenz informiert Nebula frühzeitig. Zusätzlich besteht eine Kulanzfrist von zwei Wochen.
Praktisch ist dabei, dass dieselbe Pro-Lizenz für sämtliche unterstützten Geräte verwendet wird – unabhängig davon, ob es sich um WLAN, Switches oder Firewalls handelt.
Wie verwalte ich mehrere Kunden zentral?
Die zentrale Kundenverwaltung ist eines der Kernkonzepte von Nebula. Jeder Kunde wird als eigene Organisation angelegt. Dadurch bleiben sämtliche Konfigurationen, Geräte und Berechtigungen sauber voneinander getrennt.
Unser Tipp: Ein Kunde = eine Organisation
Es empfiehlt sich nicht, mehrere Kunden innerhalb derselben Organisation als einzelne Standorte abzubilden.
Innerhalb einer Organisation können anschliessend mehrere Standorte (Sites) verwaltet werden, beispielsweise Filialen oder Niederlassungen.
Wie rolle ich Firmware-Updates über viele Standorte hinweg aus?
Für diese Anforderung gibt es die MSP-Lizenz. Damit stehen organisationsübergreifende Verwaltungsfunktionen zur Verfügung.
Über den Bereich «Firmware Upgrade» können Administratoren:
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Geräte mit verfügbaren Updates filtern
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mehrere Geräte gleichzeitig auswählen
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Updates sofort auslösen
-
Updates zeitgesteuert planen
-
zwischen «Latest» und «Stable» wählen
Was ist der Unterschied zwischen «Latest» und «Stable»?
Stable
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von Zyxel empfohlen
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ausführlich getestet
-
Fokus auf Stabilität und Zuverlässigkeit
Latest
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aktuellste veröffentlichte Version
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enthält neue Funktionen und Fehlerbehebungen
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kann neuer sein als die Stable-Version
Kann ich Kunden einen Read-Only-Zugriff geben?
Ja. Nebula bietet eine sehr granulare Benutzer- und Rechteverwaltung. Administratoren können für einzelne Organisationen oder Standorte unterschiedliche Rollen vergeben.
Zur Verfügung stehen unter anderem:
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Read Only
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Monitor Only
-
Installer
-
Guest Ambassador
Dadurch können Endkunden oder externe Dienstleister exakt die Berechtigungen erhalten, die sie benötigen.
Was passiert, wenn die Nebula-Cloud oder die Internetverbindung ausfällt?
Die gute Nachricht: Die Netzwerkinfrastruktur läuft grundsätzlich weiter.
Der Grund dafür ist, dass die Konfiguration lokal auf den Geräten gespeichert wird. Nebula dient primär dazu, Konfigurationen zu verteilen und zu verwalten.
Folgende Dienste funktionieren auch ohne Cloud weiter:
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WLAN mit Pre-Shared Keys
-
Firewalls inklusive UTM-Funktionen
-
Switches
-
lokale Netzwerkkonfiguration
Einschränkungen gibt es lediglich bei Funktionen, die aktiv auf Cloud-Dienste zugreifen müssen, beispielsweise Cloud Authentication.
Wo werden die Daten gespeichert und wie steht es um den Datenschutz?
Nebula wird auf AWS in Irland betrieben. Damit unterliegt die Plattform den europäischen Datenschutzvorgaben.
Zusätzlich sind die Verbindungen zwischen Geräten und Nebula verschlüsselt.
Für den Schutz des Zugangs empfiehlt Zyxel ausdrücklich den Einsatz von:
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Multi-Faktor-Authentifizierung
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Passkeys
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Microsoft Entra ID
Wie lange wird es Nebula noch geben?
Nebula wurde Ende 2016 eingeführt und ist heute die strategische Plattform von Zyxel. Alle aktuellen Produkte werden konsequent auf Nebula ausgerichtet.
Nebula ist die zentrale Entwicklungsplattform mit den meisten Ressourcen und wird auch künftig der Mittelpunkt des Zyxel-Ökosystems bleiben.
Wie finde ich per Fernzugriff die Ursache von WLAN-Problemen?
Nebula bietet zahlreiche Analyse- und Monitoring-Werkzeuge. Besonders hilfreich sind:
Wireless Health
Hier werden Access Points und Clients automatisch überwacht und bewertet. Auffälligkeiten werden direkt sichtbar dargestellt. ,
WiFi Aid
WiFi Aid hilft bei der Ursachenanalyse und zeigt beispielsweise:
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WLAN-Anmeldeprobleme
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DHCP-Probleme
-
DNS-Probleme
Connection Log
Das Connection Log liefert detaillierte Informationen über Verbindungsversuche und Netzwerkereignisse.
Event Log
Das Event Log zeichnet Netzwerkereignisse auf und kann für weitere Analysen exportiert werden. Die exportierten Daten lassen sich anschliessend auch mit KI-Tools auswerten.
Warum erhalte ich manchmal Offline-Meldungen, obwohl Geräte online sind?
Eine Offline-Meldung entsteht dann, wenn die Kommunikation zwischen Gerät und Nebula-Cloud unterbrochen wird.
Typische Ursachen können sein:
-
temporäre Internetunterbrüche
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DNS-Probleme
-
Verbindungsprobleme des Geräts zur Nebula-Cloud
Bei Switches ist häufig eine fehlerhafte DNS-Auflösung verantwortlich.
Falls solche Meldungen regelmässig auftreten, empfiehlt sich eine detaillierte Analyse mit dem Support.
Kann ich mit Nebula heute bereits alles verwalten, was früher nur lokal möglich war?
Nahezu.
Nach Einschätzung der Referenten werden heute rund 97 bis 98 Prozent aller Funktionen über Nebula abgedeckt.
Gerade bei WLAN-Funktionen erscheinen neue Funktionen häufig zuerst in Nebula.
Die aktuellen H-Serie-Firewalls arbeiten zudem hybrid. Änderungen können sowohl lokal als auch über Nebula vorgenommen werden und werden automatisch synchronisiert.
Wie unterstützt KI künftig im Netzwerkbetrieb?
Ein besonders spannender Teil der Diskussion drehte sich um KI.
Zyxel verfolgt das Ziel, Nebula künftig mit KI-Agenten zu erweitern. Diese sollen nicht nur Probleme erkennen, sondern auch selbständig analysieren und Lösungsvorschläge umsetzen können.
Geplant sind unter anderem:
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KI-gestützte Planung und Design
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intelligentes Monitoring
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automatische Optimierung von Konfigurationen
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automatisierte Reaktionen auf Vorfälle
Woran erkenne ich heute bereits Angriffe auf ein Kundennetzwerk?
Hierfür eignet sich insbesondere der Secure Reporter. Er analysiert sicherheitsrelevante Ereignisse und nutzt bereits heute KI-Unterstützung zur Auswertung von Sicherheitsdaten.
Der integrierte Secure Pilot ermöglicht Abfragen in natürlicher Sprache und hilft bei der Analyse von:
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verdächtigem Netzwerkverkehr
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IP-Reputationsmeldungen
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Sicherheitsereignissen
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Angriffsmustern
Zusätzlich können Administratoren automatische Benachrichtigungen konfigurieren, sobald sicherheitsrelevante Ereignisse erkannt werden.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für die zahlreichen Fragen. Die nächste Nebula-Sprechstunde findet nach der Sommerpause im September statt.
Haben Sie weitere Fragen zu Nebula? Unser Team unterstützt Sie gerne.
